Albanien: Politik

Albanien ist eine parlamentarische Republik. Das politische Leben im Land regelt die Verfassung, die im Jahre 1998 in Kraft trat.
 
Staatsoberhaupt ist der Präsident, der für 5 Jahre vom Parlament gewählt wird, wobei nur eine einmalige Wiederwahl möglich ist. Er darf für die Dauer seines Amtes keiner Partei angehören. Der Präsident ernennt den Ministerpräsidenten und ist Oberbefehlshaber der Armee und des Obersten Gerichtshofes.
 
Die Gesetzgebung liegt bei dem Einkammer-Parlament Kuvendi i Shqipërisë, das sich aus 140 Mitgliedern zusammensetzt und auf die Dauer von 4 Jahren gewählt wird. Das Parlament wählt den Präsidenten, bestätigt die Zusammensetzung der Regierung und entscheidet über gesetzliche Belange.
 
Die Exekutive wird durch die Regierung ausgeübt. An ihrer Spitze steht der Ministerpräsident, der ihre Arbeit koordiniert. Zu den Aufgaben der Regierung gehören die Kontrolle der Gesetzesausübung, das Einhalten des Staatsbudgets und die Leitung der Verwaltung. Außerdem kann die Regierung Verträge mit anderen Ländern abschließen.

Administrativ gesehen ist Albanien in 12 Regionen (Qarqe) aufgeteilt.

  • Berat
  • Dibra
  • Durrës
  • Elbasan
  • Fier
  • Gjirokastra
  • Korça
  • Kukës
  • Lezha
  • Shkodra
  • Tirana
  • Vlora

Ihrerseits sind die Regionen in Kreise aufgeteilt, die heute noch eine wichtige Rolle in der Verwaltungsstruktur spielen.
Die Regionen werden durch die Qarqe-Räte vertreten, die sich aus den Bürgermeistern aller Gemeinden und Städte der jeweiligen Region zusammensetzen.

Zu den wichtigsten Parteien Albaniens, die im Parlament vertreten sind, zählen:

  • Demokratische Partei Albaniens (PDSh)
  • Sozialistische Partei Albaniens (PSSh)
  • Sozialistische Bewegung für Integration (LSI)
  • Republikanische Partei Albaniens (PRSh)

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