Andorra: Geographie

Andorra ist mit 464 Quadratkilometern eines der kleinsten europäischen Länder und somit nicht einmal so groß wie Berlin. Es liegt in Südeuropa und grenzt an Frankreich und Spanien.
 
Andorra befindet sich auf einer Hochebene in den Pyrenäen. Die Landschaft ist sehr gebirgig mit der höchsten Erhebung Coma Pedrosa (2946 Meter). Der niedrigste Punkt Andorras liegt immer noch über 800 Meter. Die zwei Flüsse Valira del Nord und der Valira d’Orient treffen sich in der Mitte des Landes und vereinigen sich zum Fluss Valira, was auf der Karte wie ein Y aussieht.
 
In Andorra herrscht ein Gebirgsklima mit kühlen Sommern (5° bis 10°C) und kalten schneereichen Wintern (-15°C) vor, nur im äußersten Süden des Landes ist das Klima kontinental mit trockenen Sommern und durchschnittlichen Temperaturen von 20°C. Die Niederschlagsmenge liegt in Andorra bei 400-500 mm pro Jahr.
 
Die Vegetation nimmt mit steigender Höhe ab. Das untere Drittel des Gebiets nehmen Wälder (Tannen, Kiefern, Buchen, Kastanien...) ein. In höheren Lagen wechseln sich subalpine Weiden mit vereinzeltem Baumwuchs ab, der in Hochlagen verschwindet.