Belgien: Geographie

Belgien liegt im Norden Westeuropas. Es grenzt an Frankreich, Luxemburg, Deutschland und die Niederlande. Das Nordmeer trennt Belgien von Großbritannien.

Die Gesamtfläche Belgiens beträgt ca. 30.500 Quadratkilometer. Die Küste am Nordmeer zeigt auf ihren ca. 70 Kilometern einen nahezu linearen Verlauf. Das Relief steigt langsam von Nordwesten bis Südosten an. Die Gebiete im Nordwesten sind fruchtbares Tiefland. Im Zentrum Belgiens überwiegen hügelige Landschaften, während sich im Südosten die Ardennen erheben. Die höchste Erhebung des Landes ist der Signal de Botrange (694 Meter). Die wichtigsten Flüsse sind Maas (925 Kilometer und 183 auf belgischem Gebiet) und Schelde (360 Kilometer, davon 200 Kilometer auf belgischem Gebiet).

Die Nordsee besänftigt das Klima, dadurch sind extreme Hitze oder Kälte eher eine Ausnahme in dem durch das Kontinentalklima geprägten Land. Die durchschnittlichen Sommertemperaturen liegen bei 25°C und im Winter bei 7°C, wodurch die größeren Flüsse in den Wintermonaten nicht zufrieren. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge weist 780 mm auf, wobei in den Bergregionen in der kalten Jahreszeit höhere Werte erreicht werden.

Die Vegetation variiert je nach geographischen Bedingungen. Östlich von Antwerpen überwiegen Nadelwälder und ausgedehnte Weiden. Im Zentrum gibt es Laubwälder (Buche, Birke, Eiche), die jedoch auf Grund der landwirtschaftlichen Nutzung und der Vergrößerung der Städte zunehmend verschwinden.
 
95% der Bevölkerung leben in Städten. Bemerkenswert ist, das es in Belgien keine Millionenstädte gibt. Wichtige Städte Belgiens sind: Antwerpen, Arlon, Brügge, Brüssel, Charleroi, Gent, Löwen, Lommel, Lüttich, Namur, Ostende.