Belgien: Wirtschaft

Belgien zählt seit der Renaissance zu den führenden Industrienationen. In den letzten 30 Jahren des 20. Jahrhunderts büßte das Land jedoch seine Stellung als „Wirtschaftswunder“ ein und tiefgreifende Umstrukturierungen wurden nötig. Derzeit befindet sich Belgien in einer Phase der Umorientierung nach neuen strukturellen Möglichkeiten in der europäischen Wirtschaft.
 
Mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf knapp unter 29.000 € liegt Belgien im oberen Drittel der europäischen Länder. Das Wirtschaftswachstum beträgt 1,4%. In der Wirtschaftsstruktur dominiert der Dienstleistungssektor mit über 73% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 74% der Erwerbstätigen. Danach folgt die Industrie mit 25% des Bruttoinlandsproduktes und 24% der Erwerbstätigen. 1% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 2% der Erwerbstätigen entfallen auf die Landwirtschaft. Die Arbeitslosenquote liegt bei ca. 8,4%.
 
Zu den führenden Industriezweigen zählen:

  • Metallurgie,
  • Autoindustrie,
  • Nahrungsmittelindustrie,
  • Chemie,
  • Textilindustrie.