Dänemark: Geographie

Dänemark ist mit 43096 Quadratkilometer das kleinste skandinavische Land. Jedoch, wenn man Grönland und die Färöer-Inseln bei der Flächenberechnung einschießt, wird Dänemark mit über 2 Millionen Quadratkilometer das größte Land Europas. Es liegt in Nordeuropa auf der Halbinsel Jütland und grenzt an Deutschland, im Westen wird es durch die Nordsee und im Osten durch die Ostsee begrenzt.
 
Die Küsten Dänemarks sind vor allem im Osten stark zerklüftet. Die Küstenlänge beträgt 7314 Kilometer, wobei die Hälfte davon auf die über 400 Inseln entfällt. Die dänischen Inseln machen auch 40% der Landesfläche aus. Die größten Inseln Dänemarks sind Seeland, Fünen, Lolland und Bornholm. Auf Seeland befindet sich die Hauptstadt Dänemarks Kopenhagen.
 
Das Landschaftsbild wird durch hügelige Ebenen bestimmt, die eine durchschnittliche Höhe zwischen 30 und 50 Meter aufweisen. Die höchste Erhebung ist der Yding Skovhøj mit 173 Meter. Dänemark wird von einem dichten Netz an kleineren Flüssen durchzogen, die überwiegend durch Niederschläge gespeist werden. Der längste Fluss ist der Gudenå (158 Kilometer). Die zahlreichen Seen Dänemarks sind meistens recht klein. Der größte See ist mit 42 Quadratkilometer der Arresee auf Seeland.
 
Dänemark weist ein mäßiges Seeklima mit kühlen Sommern und milden Wintern auf. Die durchschnittlichen Januartemperaturen liegen bei 0°C. Im Juli liegen sie bei 15°C. In Dänemark fallen jährlich 450 bis 800 mm Niederschläge.
 
Die Vegetation Dänemarks zählt zu der mitteleuropäischen Laubzone. Insgesamt wird nur 12% der Landesfläche von Wäldern bedeckt, da früher für die Viehzucht zahlreiche Wälder den Weiden weichen mussten. Die alten Baumbestände sind überwiegend Buchen und Eichen. In neuerer Zeit wird jedoch intensiv aufgeforstet, wobei große Tannenbaumplantagen entstehen.