Dänemark: Politik

Dänemark ist eine Konstitutionelle Monarchie. Das politische Leben im Land regelt die Verfassung, die im Jahre 1953 in Kraft trat.
 
Das Staatsoberhaupt ist zur Zeit Königin Margrethe II., die jedoch überwiegend repräsentative Funktionen ausübt.

Das höchste Legislativorgan ist das Einkammer-Parlament (Folketing). Es besteht aus 179 Abgeordneten, davon je 2 Vertreter Grönlands und der Färöer, die alle 4 Jahre gewählt werden. Das Parlament benötigt allerdings die Zustimmung der Königin, um Gesetze zu erlassen.

Nach der Verfassung liegt die Exekutive bei dem Staatsoberhaupt und wird in seinem Namen durch die Regierung ausgeübt. Der Premierminister ernennt die Regierung, die eine Bestätigung des Parlaments benötigt und ist vor ihm verantwortlich.

Administrativ gesehen ist Dänemark in 5 Regionen und 98 Gemeinden aufgeteilt:

  • Hovedstaden
  • Midtjylland
  • Nordjylland
  • Sjælland
  • Syddanmark

Der Hauptzuständigkeitsbereich der regionalen Verwaltung betrifft überwiegend das Gesundheitswesen.

Dänemark besitzt zwei Außengebiete (Färöer und Grönland), die mit weitgehenden Selbstbestimmungsrechten ausgestattet sind. Diese Gebiete, im Unterschied zum Kernland, gehören nicht zur EU.
 
Zu den wichtigsten Parteien, die im Parlament vertreten sind, zählen:

  • Venstre (Rechtsliberale Partei)
  • Socialdemokratiet (Sozialdemokratische Partei)
  • Dansk Folkeparti (Dänische Volkspartei)
  • Socialistisk Folkeparti (Sozialistische Volkspartei)
  • Det Konservative Folkeparti (Konservative Volkspartei)

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