Dänemark: Wirtschaft

Dänemark zählt nach den Wirtschaftsdaten zu den hochentwickelten Industrieländern Europas. Mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei 38.500 € liegt Dänemark im oberen Drittel der europäischen Länder.
 
In der Wirtschaftsstruktur dominiert der Dienstleistungssektor mit 73% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 75,7% der Erwerbstätigen. Danach folgt die Industrie mit 25% des Bruttoinlandsproduktes und 21,2% der Erwerbstätigen. 2% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 3,1% der Erwerbstätigen entfallen auf die Landwirtschaft. Die Arbeitslosenquote liegt bei ca. 4,8%. Das Wirtschaftswachstum beträgt 3,4%.
 
Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen gehören:

  • die Nahrungsmittelindustrie,
  • die Schwerindustrie,
  • der Maschinenbau und
  • die chemische Industrie.

 
Eine Besonderheit Dänemarks ist die extreme Liberalisierung der Wirtschaft. Der kaum vorhandene gesetzliche Kündigungsschutz wird mit einer hohen sozialen Absicherung kompensiert, die durch beträchtliche Steuern finanziert wird. In dieser Situation spielen die Gewerkschaften eine große Rolle. Ca. 75% der Beschäftigten sind gewerkschaftlich organisiert.
 
Dänemark ist ein aktives Mitglied der Europäischen Union, jedoch behielt es seine eigene Währung, die Dänische Krone (Dkr).