Deutschland: Politik

Deutschland ist ein föderativer Staat mit einer republikanischen Regierungsform. Das politische Leben im Land regelt die Verfassung, die am 23. Mai 1949 in Kraft trat.
 
Staatsoberhaupt ist der Bundespräsident, der für 5 Jahre von der Bundesversammlung gewählt wird. Seine Tätigkeit beschränkt sich hauptsächlich auf repräsentative Funktionen.
 
Die Gesetzgebung liegt bei dem Zweikammer-Parlament, das sich aus Bundestag (612 Mitglieder) und Bundesrat (69 Mitglieder) zusammensetzt. Das Parlament wird alle 4 Jahre gewählt.
 
Die Exekutive wird durch die Regierung ausgeübt. An ihrer Spitze steht der Bundeskanzler, der ihre Arbeit koordiniert. Bei der Entscheidungsfindung gilt das Prinzip des Mehrheitsbeschlusses, wobei vor allem bei einer Koalitionsregierung die Meinung des Vizekanzlers berücksichtigt werden muss.
 
Administrativ gesehen ist Deutschland in 16 Bundesländer aufgeteilt: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen sowie die Stadtstaaten Bremen und Hamburg. Jedes Bundesland besitzt eine eigene Legislative (Landesparlament) und Exekutive (Landesregierung) mit einem Ministerpräsidenten an der Spitze.
 
Zu den wichtigsten Parteien zählen:

  • Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
  • Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU)
  • Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  • Freie Demokratische Partei (FDP)
  • Bündnis 90/Die Grünen
  • Die Linke