Estland: Politik

Estland ist eine parlamentarische Republik mit demokratischer Regierungsform. Das politische Leben im Land regelt die Verfassung, die im Jahre 1992 in Kraft trat.
 
Staatsoberhaupt ist der Präsident, der für 5 Jahre vom Parlament gewählt wird, jedoch nicht mehr als zwei Wahlperioden hintereinander. Der Präsident Estlands ernennt den Kandidaten auf den Posten des Ministerpräsidenten, bestätigt die Gesetze und ist Oberbefehlshaber der estnischen Streitkräfte.
 
Die Gesetzgebung liegt bei dem Einkammer-Parlament Riigikogu, das sich aus 101 Mitgliedern zusammensetzt auf die Dauer von 4 Jahren gewählt wird. Das Parlament wählt den Präsidenten aus, bestätigt oder lehnt den Kandidaten auf den Posten des Ministerpräsidenten ab, bildet die Regierung und entscheidet über gesetzliche Belange.
 
Die Exekutive wird durch die Regierung ausgeübt. An ihrer Spitze steht der Ministerpräsident, der ihre Arbeit koordiniert. Zu den Aufgaben der Regierung gehören die Kontrolle der Gesetzesausübung, das Einhalten des Staatsbudgets und die Vorbereitung der Gesetzentwürfe. In ihrer Arbeit ist die Regierung dem Parlament verantwortlich.
 
Administrativ gesehen ist Estland in 15 Landkreise aufgeteilt:

  • Harju
  • Hiiu
  • Ida-Viru
  • Jögeva
  • Järva
  • Lääne
  • Lääne-Viru
  • Pölva
  • Pärnu
  • Rapla
  • Saare
  • Tartu
  • Valga
  • Viljandi
  • Vöru

Zu den wichtigsten Parteien, die im Parlament vertreten sind, zählen:

  • Reformpartei
  • Zentrumspartei
  • Vaterlandsunion
  • Res Publica
  • Sozialdemokratische Partei
  • Estnische Volksunion

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