Europäische Institutionen

Eine der wichtigsten europäischen Institutionen ist der Europarat, der nahezu allen europäischen Ländern die Möglichkeit zum Austausch über politische, soziale und wirtschaftliche Themen bietet.

Die Europäische Union (EU) besitzt deutlich wirksamere Instrumente zur Durchsetzung politischer Entscheidungen, ist jedoch beschränkt auf seine Mitgliedsländer. Die EU stellt daher keine gesamteuropäische Institution dar, obwohl ihr Einfluss auf die europäische Politik enorm ist.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat zum Ziel, die Stabilität, Demokratie und den Wohlstand in den 56 Mietgliedsstaaten nachhaltig zu sichern. Zu den Teilnehmerstaaten gehören alle europäische Länder, die USA und Kanada, sowie die ehemaligen Sowjetrepubliken in Asien.

Setzt die OSZE vor allem auf diplomatische Mittel , ist die NATO ein militärisches Bündnis. Die Nordatlantikvertrag-Organisation wurde mit dem Ziel gegründet, die westeuropäischen Länder vor einer möglichen sowjetischen Gefahr zu schützen. Nach dem Kalten Krieg blieb die Hauptaufgabe der NATO die Gewährleistung der teilnehmenden Länder für eine militärische Unterstützung des Bundes im Falle einer Aggression. Obwohl einige ehemalige Sowjetrepubliken den Wunsch geäußert haben, der NATO beizutreten, entschied sich Russland für die Gründung eines eigenen Bündnisses. Im Jahre 2002 unterschrieben Russland, Weißrussland, Armenien, Kasachstan, Tadschikistan, Usbekistan und Kirgisistan den Vertrag über die Gründung der OVKS (Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit).

Außerdem existiert noch eine Reihe Organisationen, die nur einen Teil des europäischen Territoriums betreffen:

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