Frankreich: Gesellschaft

Frankreich hat 64,5 Mio. Einwohner, rechnet man die Überseegebiete dazu, erhöht sich die Zahl auf 66,6 Mio. Frankreich weist eine Bevölkerungsdichte von 113 Einwohnern pro Quadratkilometer auf, was deutlich niedriger ist, als in seinen Nachbarländern. Die Bevölkerung ist jedoch nicht regelmäßig auf dem Landesgebiet verteilt, sondern konzentriert sich zu 75% in den Städten (Marseille, Lyon, Toulouse, Nizza u.a.) und im Großraum Paris.

Frankreich zeigt ein Bevölkerungswachstum von 0,6% auf. Die Geburtenrate liegt bei 13‰ und die Sterberate bei 8,7‰. Die positive Bilanz des Bevölkerungswachstums verstärkt sich durch die Immigranten, die überwiegend aus Algerien, Marokko, Portugal und Italien stammen.

Die Lebenserwartung bei den Frauen beträgt 83,8 Jahre und bei den Männern 76,7 Jahre. Insgesamt überwiegen knapp die Frauen in der Bevölkerungsstruktur (51,4%).

Die ethnische Zusammensetzung ist relativ homogen. Neben 94,2% Franzosen leben noch 5,8% Ausländer (Schweizer, Spanier, Deutsche u.a.), wobei sich die Zahl der Ausländer dadurch verringert, dass die Bewohner der ehemaligen französischen Kolonien problemlos die französische Staatsbürgerschaft bekommen können, das Gleiche gilt für die in Frankreich geborenen Kinder von Ausländern.

Die offizielle Sprache ist Französisch, wobei in letzter Zeit die regionalen Sprachen und Dialekte im Aufschwung begriffen sind: Baskisch, Bretonisch, Elsässisch, Flämisch...

Es überwiegt die ist römisch-katholisch Religion (über 80%). Daneben gibt es noch Muslime, Protestanten, Juden und Orthodoxe. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Trennung von Staat und Kirche konsequent betrieben, so dass sich der Einfluss der kirchlichen Institutionen verringert. Ca. 30% der Franzosen bezeichnen sich als Atheisten.