Frankreich: Wirtschaft

Frankreich zählt nach den Wirtschaftsdaten zu den hochentwickelten Industrieländern Europas. Mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei 27.270€ liegt Frankreich im oberen Drittel der europäischen Länder.
 
In der Wirtschaftsstruktur dominiert der Dienstleistungssektor mit über 76% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 75,4% der Erwerbstätigen. Danach folgt die Industrie mit 22% des Bruttoinlandsproduktes und 21% der Erwerbstätigen. 2% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 3,6% der Erwerbstätigen entfallen auf die Landwirtschaft. Die Arbeitslosenquote liegt bei ca. 8,9%. Das Wirtschaftswachstum beträgt 1,5%.
 
Besonders gut entwickelt sind die Branchen: Bau, Agrarnahrungsmittelindustrie, Chemie und Pharmazeutische Industrie, Automobilindustrie, Telekommunikation, Luft- und Raumfahrtindustrie und Metallverarbeitung.
 
Frankreich verfügt über relativ wenig Bodenschätze. Trotz dieser natürlichen Nachteile, gelang es der französischen Industrie, einen führenden Platz unter den Industrienationen der Welt einzunehmen, insbesondere dank der verarbeitenden Industrie. Eine Besonderheit Frankreichs stellen der Weinanbau und die Käseproduktion dar, die weltweit einen ausgezeichneten Ruf genießen.