Griechenland: Politik

Griechenland ist ein demokratischer Rechtsstaat mit einer republikanischen Regierungsform. Das politische Leben im Land regelt die Verfassung, die am 11. Juni 1975 in Kraft trat.

Die Gesetzgebung liegt bei dem Einkammer-Parlament, das aus 300 Mitglieder besteht und alle 4 Jahre direkt gewählt wird. Die parlamentarische Mehrheit wählt das Staatsoberhaupt auf 5 Jahre. Der Staatpräsident bildet zusammen mit der Regierung die Exekutive. Seine Tätigkeit beschränkt sich hauptsächlich auf repräsentative Funktionen, mit Ausnahme der Vereidigung des Premierministers. Sein Vetorecht kann vom Parlament mit absoluter Mehrheit abgelehnt werden. Die Regierung wird durch die politische Partei gebildet, die im Parlament die Mehrheit besitzt. Traditionell wird der Parteivorsitzende Premierminister von Griechenland.

Administrativ gesehen ist Griechenland in 13 Regionen und die autonome Mönchsrepublik Athos aufgeteilt:

  • Attika
  • Epirus
  • Ionische Inseln
  • Kreta
  • Mittelgriechenland
  • Nördliche Ägäis
  • Ostmakedonien und Thrakien
  • Peloponnes
  • Südliche Ägäis
  • Thessalien
  • Westgriechenland
  • Westmakedonien
  • Zentralmakedonien

Die Regionen werden jeweils von einem Generalsekretär verwaltet, der von der Regierung ernannt wird.
Die Regionen sind in 51 Präfekturen gegliedert, die ihrerseits weiter in Städte und Gemeinden eingeteilt werden.

Zu den wichtigsten Parteien Griechenlands, die im Parlament vertreten sind, zählen:

  • die liberal-konservative ND (Neue Demokratie),
  • die sozialdemokratische PASOK (Panhellenische Sozialistische Bewegung),
  • die kommunistische KKE (Kommunistische Partei Griechenlands),
  • die sozialistische SYN (Koalition der Linken und des Fortschritts).