Griechenland: Wirtschaft

Die Wirtschaft Griechenlands ist eine Marktwirtschaft mit einem großen Anteil an staatlichen Unternehmen. Mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei 16300 € liegt Griechenland im unteren Drittel der europäischen Länder. Seit den 90-er Jahren beobachtet man jedoch ein schnelleres Wirtschaftswachstum, das heute bei 3,7% liegt.

In der Wirtschaftsstruktur dominiert der Dienstleistungssektor mit über 70% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 62,9% der Erwerbstätigen. Danach folgt die Industrie mit 23% des Bruttoinlandsproduktes und 23,2% der Erwerbstätigen. 7% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 13,8% der Erwerbstätigen entfallen auf die Landwirtschaft. Die Arbeitslosenquote liegt bei ca. 9,8%.
 
Eine Besonderheit der griechischen Wirtschaft ist der hohe Anteil des Tourismus in der Wirtschaftsstruktur (15% des Bruttoinlandsproduktes). Über 90% der Touristen sind Europäer. Eine weitere wichtige Wirtschaftsbranche ist die Schifffahrt. Die griechischen Reedereien verfügen über die größte Handelflotte in der EU. Außerdem spielt die Nahrungsmittelindustrie mit Tabak-, Wein- und Olivenölproduktion eine bedeutende Rolle.