Indoeuropäische Sprachfamilie

Die wichtigste Sprachfamilie im europäischen Raum ist zweifellos Indoeuropäisch, das weit über 2,5 Milliarden Menschen weltweit sprechen. Sie entstand vor über 5000 Jahren und hat sich im Laufe der Zeit in unterschiedliche Zweige aufgespaltet. Zu den wichtigsten Zweigen zählen die germanischen, romanischen, slawischen und baltischen Sprachen.

Die Germanischen Sprachen werden von über 0,55 Mlrd. Menschen in mehreren europäischen Ländern (Großbritannien, Deutschland, Österreich, die Niederlande, Schweden, Dänemark, Norwegen u.a.), sowie in Amerika, Australien, Asien, Afrika und Neuseeland gesprochen. Zu diesem Zweig gehören Englisch, Deutsch, Niederländisch, Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Jiddisch…

Die Romanischen Sprachen (Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Italienisch, Rumänisch…) werden vor allem in den europäischen Ländern gesprochen, die in der Antike ein Bestandteil des Römischen Reiches waren, sowie außerhalb von Europa in den ehemaligen Kolonien von Portugal, Spanien und Frankreich.

Die Slawischen Sprachen werden in Ost- und Südeuropa gesprochen. Auf Grund der geographischen Verteilung der Bevölkerung werden sie in 3 Gruppen aufgeteilt: Ostslawische, Westslawische und Südslawische Sprachen. Die meist gesprochene Sprache in diesem Zweig ist bei weitem Russisch, das nicht nur in Russland, sondern als zweite Sprache auch in der Ukraine, Weißrussland u.a. verwendet wird.

Die Baltischen Sprachen sind der kleinste Zweig innerhalb der Indoeuropäischen Sprachfamilie. Die zwei wichtigsten Sprachen des Zweigs (Litauisch und Lettisch) werden von ca. 6 Mio. hauptsächlich in Litauen und Lettland gesprochen.

 

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