Irland: Gesellschaft

Mit 4,1 Mio. Einwohnern weist Irland eine Bevölkerungsdichte von 60 Einwohnern pro Quadratkilometer auf, die es zu einem der am wenigsten besiedelten Länder Europas macht.
 
Irland zeigt ein hohes Bevölkerungswachstum von 1,8%, das einerseits durch die steigenden Einwanderungszahlen, andererseits durch die hohe Geburtenrate begründet ist. Jedoch ist das Bevölkerungswachstum erst ab 1960 zu beobachten, da seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch Hungersnöte und eine instabile politische Lage die Bevölkerung stetig abnahm. Heute liegen die Geburtenrate bei 14,6‰ und die Sterberate bei 8‰. Die Lebenserwartung bei den Frauen beträgt 80,7 Jahre und bei den Männern 75,8 Jahre. Insgesamt überwiegen knapp die Frauen in der Bevölkerungsstruktur (50,35%).
 
Die ethnische Zusammensetzung ist relativ homogen. Die größten Bevölkerungsgruppen sind die Iren und die Engländer.
 
Irland hat mit Englisch und Irisch zwei offizielle Sprachen. Außerdem wird regional Scots gesprochen.
 
In religiöser Hinsicht sind 88,4% der Bevölkerung Katholiken, 3% Anglikaner und 1,3% gehören anderen christlichen Glaubensrichtungen (Presbyterianer, Methodisten u.a.) an.