Irland: Politik

Irland ist ein demokratischer Rechtsstaat mit einer parlamentarischen Regierungsform. Das politische Leben im Land regelt die Verfassung, die im Jahre 1937 in Kraft trat.

Staatsoberhaupt ist der Präsident, der für 7 Jahre vom Volk gewählt wird. Maximal ist eine Wiederwahl möglich. Seine Tätigkeit beschränkt sich hauptsächlich auf repräsentative Funktionen.

Die Gesetzgebung liegt bei dem Zweikammer-Parlament (Oireachtas), das sich aus dem Repräsentantenhaus Dail Eireann (166 Mitglieder) und dem Senat Seanad Eireann (60 Mitglieder) zusammensetzt. Das Parlament wird alle 5 Jahre erneuert.

Die Exekutive wird durch die Regierung ausgeübt. An ihrer Spitze steht der Premierminister, der ihre Arbeit koordiniert. Er wird offiziell durch den Präsidenten eingesetzt, nachdem er vom Repräsentantenhaus ernannt wurde.

Administrativ gesehen ist Irland in 4 Provinzen mit 26 historischen Grafschaften aufgeteilt:

  • Connacht: Galway, Mayo, Roscommon, Leitrim, Sligo;
  • Leinster: Dublin, Wicklow, Wexford, Carlow, Kildare, Meath, Louth, Longford, Westmeath, Offaly, Laois, Kilkenny;
  • Munster: Waterford, Cork, Kerry, Limerick, Tipperary, Clare;
  • Ulster: Monaghan, Cavan, Donegal.

Einige größere Städte (z.B. Galway, Cork, Limerick) sind hinsichtlich der Verwaltung autonom. Die Grafschaft Dublin wurde 1994 in 3 selbständige Grafschaften (Fingal, Dun Laoghaire-Rathdown und South Dublin, sowie der Stadt Dublin aufgeteilt.
 
Zu den wichtigsten Parteien Irlands, die im Parlament vertreten sind, zählen:

  • Fianna Fail (Soldaten des Schicksals)
  • Fine Gael (Familie der Iren)
  • Labour Party
  • Progressive Democrats
  • Green Party
  • Sinn Fein (Wir selbst)

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