Island: Gesellschaft

Mit ca. 300.000 Einwohnern weist Island eine Bevölkerungsdichte von 3 Einwohnern pro Quadratkilometer auf, die niedrigste in Europa.

Island zeigt mit 0,9% ein geringes, jedoch stetig ansteigendes Bevölkerungswachstum auf. Die Geburtenrate liegt bei 14,9‰, die Sterberate bei 6,9‰. Das Bevölkerungswachstum ist außerdem durch die Zuwanderung (Polen, Dänen, Philippinen, Deutsche) begründet. Die Lebenserwartung bei den Frauen beträgt 83 Jahre und bei den Männern 78 Jahre.

Die ethnische Zusammensetzung ist mit 94% Isländern homogen.

Island weist mit 93% einen hohen Urbanisierungsgrad auf. 40% der Landesbevölkerung lebt in der Hauptstadt Reykjavik (117 Tsd. Einw.). Weitere große Städte sind Kopavogur (28 Tsd. Einw.) und Hafnarfjördur (24 Tsd. Einw.).

Die Amtssprache ist Isländisch. Gesprochen wird auch Englisch und Dänisch, sowie mit den zahlreichen Zuwanderern aus Polen auch Polnisch.

In Island gibt es keine Trennung von Kirche und Staat. Das erklärt die niedrige Zahl (2,6%) der Atheisten im Land. 85% der Bevölkerung gehören der Evangelisch-Lutherischen Kirche an. 2,5% sind Katholiken. Nur 1% bekennt sich zu den nicht-christlichen Religionen.