Island: Politik

Island ist eine Konstitutionelle Republik. Das politische Leben im Land regelt die Verfassung, die im Jahre 1944 in Kraft trat.

Staatsoberhaupt ist der Präsident, der für 4 Jahre direkt vom Volk gewählt wird und die höchste exekutive Macht verkörpert. Sein Tätigkeitsbereich ist jedoch stark beschränkt und begrenzt sich hauptsächlich auf repräsentative Funktionen.

Die Gesetzgebung liegt bei dem Einkammer-Parlament (Althing), das als das älteste in Europa gilt. Es setzt sich aus 63 Mitgliedern zusammen. Das Parlament wird alle 4 Jahre gewählt.

Die Exekutive wird durch die Regierung ausgeübt. An ihrer Spitze steht der Premierminister, der ihre Arbeit koordiniert. Die Regierung ist vor dem Parlament verantwortlich, die Minister werden jedoch vom Präsidenten ernannt.

Administrativ gesehen ist Island in 8 Regionen aufgeteilt: Höfudborgarsvaedid, Sudurnes, Vesturland, Vestfirdir, Nordurland vestra, Nordurland eystra, Austurland und Sudurland. Diese Regionen werden in 22 Regierungsbezirke und 20 kreisfreie Gemeinden unterteilt.

Zu den wichtigsten Parteien, die im Parlament vertreten sind, zählen:

  • die Unabhängigkeitspartei (SSF)
  • die Allianz
  • die Fortschrittspartei (FSF)
  • die Links-Grüne Partei (VG)
  • die Liberale Partei (FF).

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