Island: Wirtschaft

Island zählt nach den Wirtschaftsdaten zu den hochentwickelten Industrieländern Europas. Mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei 23.120 € liegt Island im oberen Drittel der europäischen Länder.

In der Wirtschaftsstruktur dominiert der Dienstleistungssektor mit über 65% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 72% der Erwerbstätigen. Danach folgt die Industrie mit 25% des Bruttoinlandsproduktes und 18% der Erwerbstätigen. 10% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 10% der Erwerbstätigen entfallen auf die Landwirtschaft. Die Arbeitslosenquote liegt bei ca. 1%. Das Wirtschaftswachstum beträgt 2,6%.

Eine Besonderheit der isländischen Wirtschaft ist die Dominanz des Fischfangs und seiner Verarbeitung in der Wirtschaftstruktur, die für 60% des Exportes verantwortlich sind. Dies bedingt die starke Abhängigkeit Islands von der Marktlage der Fischerzeugnisse. Der Ausbau alternativer Wirtschaftszweige (Aluminium, Arzneimittel...) soll die Wirtschaft zusätzlich stabilisieren.

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