Italien: Geographie

Italien liegt in Südeuropa und grenzt an Frankreich, Schweiz, Österreich und Slowenien. Auf dem Gebiet von Italien befinden sich ebenfalls die zwei Enklaven San Marino und die Vatikanstadt.
 
Italien mit den Mittelmeer-Inseln Sizilien, Sardinien und Elba umfasst eine Fläche von ca. 301336 Quadratkilometer. Die 7375 Kilometer lange Küste ist relativ schwach gegliedert, so dass die meisten Häfen mit Ausnahme von Neapel, Salerno, Tarent und Cagliari künstlich angelegt sind.
 
Das Relief von Italien ist durch Gebirge charakterisiert, die über 75% der Landesfläche einnehmen. Der Norden wird von den Alpen umrahmt, die auf italienischem Gebiet fünf Gipfel über 4 Tausend Meter aufweisen:

  • Montblanc,
  • Matterhorn,
  • Monte Rosa,
  • Gran Paradiso,
  • Piz Bernina.

Von Norden nach Süden wird Italien vom Apennin-Gebirge durchzogen, deren höchste Erhebung der Corno Grande mit 2912 Metern ist.
 
Auf dem Gebiet Italiens befinden sich mehrere, zum Teil noch aktive Vulkane. Der Vesuv liegt am Golf von Neapel, der aktivste europäische Vulkan Ätna auf Sizilien und nördlich davon der Stromboli.
 
Die Ebenen Italiens befinden sich in Küstennähe und entlang der Flüsse, worunter die größte die Poebene mit einer Länge von ca. 400 Kilometern ist.
 
Die größten Flüsse Italiens sind: Po, Etsch, Arno und Tiber. Der Po mit 652 Kilometer Länge ist der längste Fluss des Landes und mit einem Einzugsgebiet von 75 Tausend Quadratkilometer nimmt er ein Viertel der Landesfläche ein. Ein Größe von über Hundert Quadratkilometer weisen folgende Seen auf: Gardasee, Lago Maggiore, Comer See, Lago di Bolsena und Lago Trasimeno.
 
Die Ausdehnung Italiens von Norden nach Süden, die Höhenunterschiede und die Entfernung zum Mittelmeer bestimmen die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen im Land. In Norditalien herrscht ein gemäßigtes Kontinentalklima mit durchschnittlichen Temperaturen bei 0°C im Januar und 23°C im Juli vor. Süditalien und die Inseln unterliegen dem subtropischen Klima mit durchschnittlichen Temperaturen bei 9°C im Januar und 26°C im Juli. Die Niederschlagsmenge liegt je nach Region bei 800 mm im Norden und 500 mm im Süden.

Die Vegetation Italiens schließt mitteleuropäische Laubbäume (Eichen, Birken, Kastanien), sowie mediterrane immergrüne Pflanzen (Pinien, Steineichen, Zypressen, Palmen) ein. Nahezu alle Wälder befinden sich in den Gebirgsregionen. Nur hier waren sie vor Rodungen geschützt. Ab einer Höhe von 2000 Meter gehen diese Wälder in Sträucher und Moose in hochalpinen Gebieten über. Auf großen Flächen werden Kulturpflanzen (Zitrusfrüchte, Oliven, Feigen, Granatäpfel und Mandeln) angebaut.