Italien: Gesellschaft

Mit 58,5 Mio. Einwohnern weist Italien eine Bevölkerungsdichte von 195 Einwohnern pro Quadratkilometer auf.
 
Der überwiegende Teil der Bevölkerung (67%) lebt in Städten. Die größten Städte Italiens sind: Rom (2.844 Tsd. Einw.), Mailand (1.299 Tsd. Einw.), Neapel (995 Tsd. Einw.), Turin (902 Tsd. Einw.), Palermo (679 Tsd. Einw.), Genua (605 Tsd. Einw.), Bologna (374 Tsd. Einw.) und Florenz (368 Tsd. Einw.). Charakteristisch für Italien sind jedoch kleinere Städte mit 10 bis 30 Tausend Einwohnern.

Italien zeigt ein Bevölkerungswachstum von 0,04% auf. Die Geburtenrate liegt bei 8,72‰ und die Sterberate bei relativ hohen 10,4‰. Die positive Bilanz des Bevölkerungswachstums ist durch die Immigranten bedingt, die überwiegend aus Albanien, Marokko und Rumänien stammen.

Die Lebenserwartung bei den Frauen beträgt 82,5 Jahre und bei den Männern 76,8 Jahre. Insgesamt überwiegen knapp die Frauen in der Bevölkerungsstruktur (51,5%).

Die Verfassung Italiens sieht keine ethnischen Gruppen vor. Gesetzlich verankert sind die Sprachen der Minderheiten, die jedoch auf die Volkszugehörigkeit schließen lassen. Neben der offiziellen Sprache (Italienisch) werden in unterschiedlichen Gebieten folgende Sprachen verwendet:

Außerdem wird im Süden des Landes Albanisch und Griechisch gesprochen.

Es überwiegt die ist römisch-katholisch Religion (über 90%). Daneben gibt es noch Protestanten und Juden. Auf Grund der Immigration in den letzten Jahren wächst die Anzahl der Muslime.