Italien: Politik

Italien ist ein demokratischer Staat mit einer Regierungsform der parlamentarischen Republik. Das politische Leben im Land regelt die Verfassung, die am 1. Januar 1948 in Kraft trat.

Staatsoberhaupt ist der Staatspräsident, der für 7 Jahre durch ein Wahlmännerkollegium gewählt wird. Er ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte und Repräsentant des italienischen Staates auf internationaler Bühne. Der Präsident hat das Recht, das Parlament aufzulösen, jedoch nicht in den letzten 6 Monaten seiner Amtszeit. Seine Rolle kommt besonders in den häufigen Regierungskrisen zum Tragen.

Die Gesetzgebung liegt bei dem Zweikammer-Parlament, das sich aus Abgeordnetenhaus (630 Mitglieder) und Senat (315 Mitglieder) zusammensetzt. Das Parlament wird alle 5 Jahre direkt gewählt.

Die Exekutive wird durch die Regierung ausgeübt. An ihrer Spitze steht der Ministerpräsident, der ihre Arbeit koordiniert. Der Ministerpräsident wird vom Staatspräsidenten ernannt, ist jedoch in der Regel Vertreter der parlamentarischen Mehrheit. Er leitet faktisch die Staatsangelegenheiten und vertritt Italien bei den Regierungsgipfeln. Seine Position wird durch die Unmöglichkeit einen Minister zu entlassen geschwächt. Wenn ein Minister entlassen werden soll, muss die ganze Regierung zurücktreten.

Administrativ gesehen ist Italien in 20 Regionen unterteilt: Abruzzen, Aostatal, Apulien, Basilicata, Emilia-Romagna, Friaul-Julisch Venetien, Kalabrien, Kampanien, Latium, Ligurien, Lombardei, Marken, Molise, Piemont, Sardinien, Sizilien, Toskana, Trentino-Südtirol, Umbrien, Venetien. Die Regionen Italiens werden ihrerseits in die Provinzen aufgeteilt. Insgesamt gibt es 109 Provinzen. Die Hauptstadt ist Rom.

Zu den wichtigsten italienischen Parteien, die im Parlament vertreten sind, zählen:

  • Forza Italia,
  • Alleanza Nazionale,
  • Lega Nord,
  • Movimento per l'Autonomia,
  • Demokratische Partei,
  • Partito Radicale,
  • Italia dei Valori. 
     

 

Tags: