Italien: Wirtschaft

Italien zählt nach den Wirtschaftsdaten zu den hochentwickelten Industrieländern Europas. Mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei 24.200 € liegt Italien im oberen Drittel der europäischen Länder.
 
In der Wirtschaftsstruktur dominiert der Dienstleistungssektor mit über 70% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 66,6% der Erwerbstätigen. Danach folgt die Industrie mit 28% des Bruttoinlandsproduktes und 29% der Erwerbstätigen. 2% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 4,4% der Erwerbstätigen entfallen auf die Landwirtschaft. Die Arbeitslosenquote liegt bei ca. 7,7%. Das Wirtschaftswachstum beträgt 0%.
 
Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen gehören die Automobilindustrie, der Maschinenbau, Textilindustrie und die Nahrungsmittelindustrie (Oliven, Wein, Früchte). Einen herausragenden Stellenwert nimmt die Tourismusbranche in Italien ein.
 
Eine Besonderheit der italienischen Wirtschaft ist das Vorherrschen kleiner und mittlerer Unternehmen, sowie die wirtschaftliche Ungleichheit zwischen Nord- und Süditalien. Im Süden des Landes wird vor allem Landwirtschaft betrieben. Im Norden konzentriert sich die Industrie.