Kasachstan

Kasachstan liegt in Zentralasien, nur ca. 5% seiner Fläche befindet sich in Europa. Es grenzt an Russland, die Volksrepublik China, Kirgisistan, Usbekistan, Turkmenistan und an das Kaspische Meer.
 
Auf Grund seiner geographischen Lage in der Mitte des Kontinentes Eurasien war Kasachstan schon immer eine wichtige Station auf den Handelstraßen zwischen Ostasien und dem Mittelmeer, auf denen nicht nur Waren zirkulierten, sondern auch Ideen und Kulturen. Natürlich waren diese Wege auch für Armeen geeignet, die aus verschiedenen Richtungen in das Land drangen. Im 13. Jahrhundert wurden diese Gebiete durch die mongolischen Horden Dschingis Khans erobert, die das Land unter sich aufteilten. Die natürlichen Gegebenheiten begünstigten eine nomadische Lebensweise. In den überwiegend aus Steppen bestehenden Landschaften bewegten sich zahlreiche Völker, die erst im 15. / 16. Jahrhundert eine gemeinsame kasachische Nationalkultur entwickelten. Im 18. Jahrhundert nahm Russland diese Gebiete unter sein Protektorat und vereinnahmte sie schließlich. Erst nach dem Zerfall der Sowjetunion erlangte Kasachstan seine Unabhängigkeit.

Kasachstan ist berühmt für seine Naturlandschaften. In den grenzenlosen Steppen liegen zahlreiche Seen, die nicht selten mehrere Tausend Quadratkilometer Fläche haben, wie z.B. der Balchaschsee. Durch eine Einengung in der Mitte weißt der See eine einmalige Besonderheit auf: der Westteil besteht überwiegend aus Süß- und der Ostteil aus Salzwasser.

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