Kasachstan: Geographie

Kasachstan erstreckt sich auf 3000 Kilometer vom Kaspischen Meer im Westen bis zum Altai-Gebirge im Osten und vom Westsibirische Tiefland im Norden bis zum Tienschan-Gebirge im Süden. Es grenzt an Russland, China, Kirgisistan, Usbekistan und Turkmenistan.
 
Das Relief ist sehr vielfältig: eisbedeckte Hochgebirge, hügelige Mittelgebirge, Hochplateaus, Ebenen und Senken. Der tiefste Punkt von Kasachstan ist die Karagije-Senke mit 132 Meter unter dem Meeresspiegel. Die höchste Erhebung ist der Berg Khan-Tengri mit 7 Tausend Meter.
 
Die Wasserressourcen des Landes setzen sich aus über 85 Tausend Flüssen, fast 50 Tausend Seen und zahlreichen Gletschern zusammen. Die längsten Flüsse sind Irtysch (4248 Kilometer), Ischim (2450 Kilometer), Ural (2428 Kilometer) und Syrdarja (2212 Kilometer). Zu den größten Seen Kasachstans zählen das Kaspische Meer (374 Tausend Quadratkilometer), der Aralsee (46,6 Tausend Quadratkilometer) und der Balchaschsee (18 Tausend Quadratkilometer).
 
Das Klima zeigt sich ausgeprägt kontinental und trocken und ist durch extreme Temperaturunterschiede gekennzeichnet. Die durchschnittlichen Januartemperaturen reichen je nach Gebiet von –18°C bis –3°C, wobei aber auch Temperaturen bis zu –45°C auftreten können. Die durchschnittlichen Julitemperaturen liegen zwischen 19°C und 30°C. Auf Grund der großen Entfernung zu den Ozeanen ist die Niederschlagsmenge eher gering, mit Ausnahme der Hochgebirge. Durch das Fehlen von Gebirgen im Norden und Westen des Landes können Winde ungehindert eindringen und Geschwindigkeiten von über 140 Stundenkilometer erreichen.