Lettland: Politik

Lettland ist eine parlamentarische Republik mit demokratischer Regierungsform. Das politische Leben im Land regelt die Verfassung, die im Jahre 1922 in Kraft trat.

Staatsoberhaupt ist der Präsident, der für 4 Jahre vom Parlament gewählt wird, jedoch nicht mehr als zwei Wahlperioden hintereinander. Der Präsident Lettlands ernennt den Kandidaten auf den Posten des Ministerpräsidenten, bestätigt die Gesetze und übt repräsentative Funktionen aus.
 
Die Gesetzgebung liegt bei dem Einkammer-Parlament Saeima, das sich aus 100 Mitgliedern zusammensetzt auf die Dauer von 4 Jahren gewählt wird. Das Parlament wählt den Präsidenten aus, bestätigt oder lehnt den Kandidaten auf den Posten des Ministerpräsidenten ab, bildet die Regierung und entscheidet über gesetzliche Belange.
 
Die Exekutive wird durch die Regierung ausgeübt. An ihrer Spitze steht der Ministerpräsident, der ihre Arbeit koordiniert. Zu den Aufgaben der Regierung gehören die Kontrolle der Gesetzesausübung, das Einhalten des Staatsbudgets und die Beaufsichtigung der staatlichen Einrichtungen. In ihrer Arbeit ist die Regierung dem Parlament verantwortlich.

Administrativ gesehen ist Lettland in 26 Bezirke (Rajons) aufgeteilt:

  • Aizkraukles rajons
  • Aluksnes rajons
  • Balvu rajons
  • Bauskas rajons
  • Cesu rajons
  • Daugavpils rajons
  • Dobeles rajons
  • Gulbenes rajons
  • Jekabpils rajons
  • Jelgavas rajons
  • Kraslavas rajons
  • Kuldigas rajons
  • Liepajas rajons
  • Limbazu rajons
  • Ludzas rajons
  • Madonas rajons
  • Ogres rajons
  • Preilu rajons
  • Rezeknes rajons
  • Rigas rajons
  • Saldus rajons
  • Talsu rajons
  • Tukuma rajons
  • Valkas rajons
  • Valmieras rajons
  • Ventspils rajons

Außerdem besitzen 7 Städte einen Sonderstatus:

Zu den wichtigsten Parteien, die im Parlament vertreten sind, zählen:

  • Volkspartei (TP)
  • Union der Grünen und Bauern (ZZS)
  • Neue Zeit (JL)
  • Harmonie-Zentrum (SC)
  • Lettische Erste Partei (LPP)
  • Union für Vaterland und Freiheit (TB-LNNK)

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