Liechtenstein: Politik

Liechtenstein ist eine konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratisch-parlamentarischer Grundlage. Das politische Leben im Land regelt die Verfassung, die am 5. Oktober 1921 in Kraft trat.

Staatsoberhaupt ist der regierende Fürst, der mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet ist. Er kann das Parlament auflösen, die angenommenen Gesetze widerrufen und er ernennt auf den Vorschlag des Parlaments den Ministerpräsidenten und auf dessen Vorschlag werden weitere Regierungsmitglieder eingesetzt.

Die Gesetzgebung liegt bei dem Einkammer-Parlament (Landtag), das sich aus 25 Mitgliedern zusammensetzt. Es wird alle 4 Jahre gewählt.
 
Die Exekutive wird durch die Regierung ausgeübt, die aus dem Regierungschef und vier Regierungsräten besteht. Der Regierungschef wird vom Landtag aus den Reihen der größten Partei vorgeschlagen, bedarf jedoch der Zustimmung des Fürsten.

Administrativ gesehen ist Liechtenstein in 11 Gemeinden aufgeteilt:

  • Vaduz
  • Balzers
  • Eschen
  • Gamprin
  • Mauren
  • Planken
  • Ruggell
  • Schaan
  • Schellenberg
  • Triesen
  • Triesenberg

Die einzelnen Gemeinden (Balzers, Schaan u.a.) besitzen zum Teil noch diverse Exklaven, das sind Gebiete, die auf dem Territorium einer anderen Gemeinde liegen.

Zu den wichtigsten Parteien, die im Parlament vertreten sind, zählen:

  • Fortschrittliche Bürgerpartei (FBPL)
  • Vaterländische Union (VU)
  • Freie Liste (FL)