Malta: Geographie

Malta ist ein Inselstaat im Mittelmeer und befindet sich südlich von Sizilien an den wichtigsten europäischen und afrikanischen Schiffsrouten. Mit 315,6 Quadratkilometern gehört es zu den kleinsten europäischen Ländern. Der Staat Malta schließt die bewohnten Inseln Malta, Gozo und Comino ein, sowie einige kleinere unbewohnte Inseln (Cominotto, Filfla, Saint Paul’s Islands).
 
Das Relief ist überwiegend flach und besteht aus wasserdurchlässigem Kalkstein, so dass die Niederschläge schnell im Boden versickern. Aus diesem Grund gibt es auf Malta keine Flüsse oder Seen. Die Küste (196 Kilometer auf Malta und 56 Kilometer auf Gozo) bildet zahlreiche malerische Buchten mit schönen Stränden. Im Süden und Westen fällt sie steil zum Meer ab und weist viele Höhlen auf. Die höchste Erhebung der Inselgruppe ist der Ta' Dmejrek mit 253 Metern im Süden von Malta.
 
Das Klima ist mediterran mit milden Wintern (12°C) und heißen Sommern (25°C). Die durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt bei 530 mm pro Jahr.
 
Die Vegetation Maltas beschränkt sich auf kleinere Hartlaubgewächse und Gräser, wie zum Beispiel Macchie und Heide. Eingeführte Feigenkakteen, Öl- und Johannisbrotbäume, sowie Agaven haben sich gut in die karge Umwelt eingegliedert. Auch die Tierwelt auf Malta ist eher artenarm. Es überwiegen Nagetiere, Eidechsen und Schlangen.

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