Malta: Wirtschaft

Malta zählt nach den Wirtschaftsdaten zu den relativ gut entwickelten Industrieländern Europas. Mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei 11.100  € liegt Malta in der Mitte der europäischen Länder.
 
In der Wirtschaftsstruktur dominiert der Dienstleistungssektor mit über 74% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 68,5% der Erwerbstätigen. Danach folgt die Industrie mit 23% des Bruttoinlandsproduktes und 29,5% der Erwerbstätigen. 3% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 2,1% der Erwerbstätigen entfallen auf die Landwirtschaft. Die Arbeitslosenquote liegt bei ca. 7,3%. Das Wirtschaftswachstum beträgt 2,5%. Malta gehört seit 2008 zur Eurozone.
 
Besonders gut entwickelt sind die Branchen:

  • Elektroindustrie,
  • Textilproduktion,
  • Bankenwesen und
  • Tourismus.

Traditionell spielen Schiffsbau und -reparatur auf Malta eine bedeutende Rolle. Noch heute ist die zweitgrößte europäische Werft Malta Drydocks der wichtigste nationale Arbeitgeber. Nach der Realisierung der wirtschaftlichen Umstrukturierung erwies sich Malta als attraktiv für ausländische Produzenten. Viele internationale Firmen transferierten ihre Werke nach Malta, wie zum Beispiel Playmobil oder Lloyd mit Sitz in Deutschland.

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