Mazedonien

Mazedonien liegt in Südeuropa und grenzt an den Kosovo, Serbien, Bulgarien, Griechenland und Albanien. Das ehemalige jugoslawische Mazedonien befindet sich auf der Balkanhalbinsel und hat als einziges Land dieser Region keinen direkten Zugang zum Meer. Jedoch seine zentrale Lage auf der Halbinsel macht es zu einem wichtigen Transitland zwischen Westeuropa und Griechenland.
 
Das Relief Mazedoniens ist überwiegend gebirgig, mit zahlreichen Gipfeln über 2 Tausend Meter. Der höchste Berg ist der Korab mit 2764 Metern. Mazedonien liegt in einer Erdbeben gefährdeten Region. Seine Hauptstadt Skopje war bereits 4 Mal von dieser Naturkatastrophe betroffen.
 
Obwohl der Staat Mazedonien noch relativ jung ist und erst im Jahre 1945 gegründet wurde, kann er auf ein reiches geschichtliches Erbe zurückblicken. Im 4. Jahrhundert v.Chr. unterwarf der mazedonische König Alexander der Große ausgedehnte Gebiete von Europa bis Indien.
 
Als touristisches Reiseziel konnte sich Mazedonien bisher leider nicht durchsetzen, obwohl das Land ein reichhaltiges Kulturerbe, sowie außergewöhnliche Naturlandschaften zu bieten hat. Besonders eindrucksvoll sind der Ohridsee und der Prespasee mit dem anliegenden Nationalpark, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

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