Norwegen: Politik

Norwegen ist eine konstitutionelle Monarchie mit einer parlamentarischen Regierungsform. Das politische Leben im Land regelt die Verfassung, die am 17. Mai 1814 in Kraft trat.
 
Staatsoberhaupt ist der König, der hauptsächlich repräsentative Funktionen ausübt. Er ist Oberbefehlshaber der Armee und Oberhaupt der Staatskirche. Außerdem bestätigt er die Regierung.
 
Die Gesetzgebung liegt beim Parlament (Stortinget), das aus 169 Abgeordneten besteht und alle 4 Jahre gewählt wird.
 
Die Exekutive liegt formal beim Staatsoberhaupt, wird jedoch tatsächlich durch den Staatsrat (Regierung) ausgeübt, dem ein Regierungschef vorsteht. Die Regierung wird von der parlamentarischen Mehrheit aufgestellt und vom König bestätigt.
 
Norwegen gliedert sich administrativ in 19 Verwaltungsbezirke (Fylke), einschließlich der Hauptstadt Oslo, die juristisch mit den Verwaltungsbezirken gleichgestellt wird: Akershus, Aust-Agder, Buskerud, Finnmark, Hedmark, Hordaland, Møre og Romsdal, Nordland, Nord-Trøndelag, Oppland, Oslo, Østfold, Rogaland, Sogn og Fjordane, Sør-Trøndelag, Telemark, Troms, Vest-Agder, Vestfold. Jeder Bezirk teilt sich seinerseits in Gemeinden auf. Insgesamt ergeben sich so 431 Gemeinden.
 
Zu den wichtigsten Parteien, die im Parlament vertreten sind, zählen:

  • die sozialdemokratische Arbeiterpartei (DnA),
  • die Fortschrittspartei (FP),
  • die Høyre (H),
  • die Sozialistische Linkspartei (SVP),
  • die Christliche Volkspartei (KFP) und
  • die Zentrumspartei (SP).

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