Polen

Polen liegt in Osteuropa und grenzt an Russland, Litauen, Weißrussland, die Ukraine, die Slowakei, Tschechien und Deutschland. Im Norden wird es durch die Ostsee begrenzt. Das Relief ist überwiegend flach bis hügelig. Nur im Süden an der Grenze zur Slowakei erhebt sich die Hohe Tatra mit dem höchsten Berg Rysy (2499 Meter). Im Norden, parallel zur Ostseeküste, erstreckt sich eine Kette von Seen.
 
Das Land erhielt seinen Namen von dem westslawischen Volk der Polanen, die im 5. Jahrhundert in diese Gebiete kamen. Im Mittelalter entwickelte sich Polen zu einem einflussreichen Staat, der enge Verbindungen zu aller Herrscherhäusern Europas unterhielt. Nach dem 2. Weltkrieg kam, wie in ganz Osteuropa, das kommunistische Regime an die Macht. Stete Demokratisierungsbewegungen führten zur Annäherung an Westeuropa, zur Abwendung vom Kommunismus und schließlich zum Beitritt zur EU.

Als Reiseland ist Polen zu allen Jahreszeiten beliebt. Im Sommer bieten die Strandbäder entlang der Ostsee, sowie die Seenplatten einen Garanten für einen angenehmen Badeurlaub oder für den Wassersport. Im Frühling und Herbst zieht das Bergland der Karpaten und Sudeten zahlreiche Wanderer an. Im Winter entwickelt sich die Hohe Tatra zu einem attraktiven Skigebiet. Das ganze Jahr über locken die historischen Stätten (Krakau, Posen, Breslau, Danzig, Marienburg) mit vielen Sehenswürdigkeiten und einem abwechslungsreichen kulturellen Leben viele Besucher an. Die Naturliebhaber kommen in den über 20 Nationalparks in Polen voll auf ihre Kosten. Der Nationalpark Bialowieza gilt als der letzte Tieflandurwald Europas.

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