Schweden: Politik

Schweden ist eine konstitutionelle Monarchie mit einer parlamentarischen Regierungsform. Das politische Leben im Land regelt die Verfassung, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat.
 
Staatsoberhaupt ist der König, der reine repräsentative oder zeremonielle Funktionen ausübt.

Die Gesetzgebung liegt bei dem Einkammer-Parlament (Riksdag), das sich aus 349 Abgeordneten zusammensetzt. Das Parlament wird alle 4 Jahre direkt gewählt.
 
Die Exekutive wird durch die Regierung ausgeübt. Die Regierung Schwedens ist dem Parlament verantwortlich. An ihrer Spitze steht der Ministerpräsident, der die Kabinettsmitglieder ernennt und ihre Arbeit koordiniert. Er wird vom Parlament ernannt. Bei Konflikten zwischen einzelnen Personen und der Verwaltung kann ein von Regierung oder Parlament ernannter Ombudsmann eingeschaltet werden. Diese Institution ist nur dem Parlament verantwortlich und hat das Recht jede Beschwerde zu prüfen, bei allen Ämtern Auskünfte einzuholen und eigene Untersuchungen anzustellen.
 
Schweden gliedert sich administrativ in 21 Verwaltungsbezirke (Län): Blekinge, Dalarna, Gävleborg, Gotland, Halland, Jämtland, Jönköping, Kalmar, Kronoberg, Norbotten, Örebro, Östergötland, Skåne, Södermanland, Stockholm, Uppsala, Värmland, Västerbotten, Västernorrland, Västmanland und Västra Götaland. Jeder Bezirk teilt sich seinerseits in Gemeinden (kommun) auf. Insgesamt ergeben sich so 290 Gemeinden.
 
Zu den wichtigsten Parteien, die im Parlament vertreten sind, zählen die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SAP), die Moderate Sammlungspartei (MS), die Liberale Volkspartei (FP), die Christdemokratische Partei (KdS) und die Linkspartei (VP).

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