Schweden: Wirtschaft

Schweden zählt nach den Wirtschaftsdaten zu den hochentwickelten Industrieländern Europas. Mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei 31.900 € liegt Schweden im oberen Drittel der europäischen Länder.
 
In der Wirtschaftsstruktur dominiert der Dienstleistungssektor mit über 69% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 61,8% der Erwerbstätigen. Danach folgt die Industrie mit 29% des Bruttoinlandsproduktes und 34,2% der Erwerbstätigen. 2% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 3,9% der Erwerbstätigen entfallen auf die Landwirtschaft. Die Arbeitslosenquote liegt bei ca. 6,3%. Das Wirtschaftswachstum liegt in den letzten Jahren stabil bei über 2,7%. Schweden gehört nicht zur Eurozone. Die Landeswährung ist die Schwedische Krone.
 
Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen gehören die Metallindustrie, der Schiff- und Maschinenbau, die Holzindustrie, die chemische und Nahrungsmittelindustrie.
 
Eine Besonderheit der schwedischen Wirtschaft ist die Verarbeitung der eigenen Rohstoffe: Holz, Eisenerz, Kupfer, Blei, Zink u.a. Ein bekanntes Unternehmen aus Schweden ist der Möbelhersteller IKEA. Ende des 20. Jahrhunderts fand eine intensive Entwicklung des Fahrzeugbaus (Volvo, Saab, Scania) statt. Weitere europaweit agierende schwedische Unternehmen sind Ericsson, Electrolux, H&M und Tetra Pak.