Schweiz: Gesellschaft

Mit 7,5 Mio. Einwohnern weist die Schweiz eine Bevölkerungsdichte von 180,7 Einwohnern pro Quadratkilometer auf. Somit zählt die Schweiz zu den am dichtesten besiedelten Ländern Europas. Besonders dicht besiedelt ist das schweizerische Mittelland. Hier wohnen ca. 75% der Bevölkerung. Ca. ein Drittel der Bevölkerung lebt in den 5 größten Städten: Zürich (348Tsd. Einw.), Genf (179Tsd. Einw.), Basel (175 Tsd. Einw.), Bern (122 Tsd. Einw.), Lausanne (117 Tsd. Einw.).
 
Die Schweiz zeigt ein stabiles Bevölkerungswachstum (0,8%) auf. Die Geburtenrate liegt bei 10,4‰ und die Sterberate bei 8,75‰. Die Zuwanderung (1,38‰) lässt das Bevölkerungswachstum zusätzlich ansteigen. Die Lebenserwartung bei den Frauen beträgt 82,5 Jahre und bei den Männern 76,5 Jahre. Insgesamt überwiegen die Frauen in der Bevölkerungsstruktur (51,15%).
 
Die ethnische Zusammensetzung ist relativ heterogen. Neben 80% Schweizern leben noch 20% Ausländer (Italiener, Serben, Portugiesen und Deutsche).
 
Die offiziellen Landessprachen sind Deutsch (63,7%), Französisch (20,4%), Italienisch (6,5%) und Rätoromanisch (0,5%). Daneben gibt es noch zahlreiche, auf kleinere Gebiete begrenzte Dialekte (Bairisch und Walser) oder regionale Sprachen (Frankoprovenzalisch und Jenisch), die jedoch immer mehr zurück gehen. Seit 1997 ist in der Schweiz auch Jiddisch als eine territorial nicht gebundene Sprache anerkannt. Eine Besonderheit der Schweiz ist, dass in den deutschsprachigen Gebieten das so genannte Schwyzerdütsch gesprochen wird. Auf Grund der starken Zuwanderung verwenden ca. 9% der Bevölkerung ihre eigene Sprache im alltäglichen Leben.
 
In der Schweiz überwiegen die Katholiken (41,8%), gefolgt von den Protestanten (35,3%). Daneben gibt es noch Muslime (4,3%) und Orthodoxe Christen (1,8%).