Schweiz: Politik

Die Schweiz ist ein föderativer Staat mit einer republikanischen Regierungsform. Das politische Leben im Land regelt die Verfassung, die am 1. Januar 2000 in Kraft trat. Das politische System der Schweiz weist einige Besonderheiten auf, so z.B. können die Staatsbürger über Bundesgesetze per Volksentscheid abstimmen. Eine weitere Besonderheit ist die Rolle des Bundespräsidenten, der weder Staatsoberhaupt noch Regierungschef ist, obwohl er das Land im In- und Ausland repräsentiert und die Sitzungen der Regierung leitet. Der Bundespräsident wird für ein Jahr aus den Reihen des Bundesrates von der Bundesversammlung gewählt. Eine Wiederwahl ist nicht möglich.
 
Die Gesetzgebung liegt bei dem Zweikammer-Parlament (Bundesversammlung), das sich aus Ständerat (46 Mitglieder) und Nationalrat (200 Mitglieder) zusammensetzt. Das Parlament wird alle 4 Jahre gewählt.

Die Exekutive wird durch die Regierung (Bundesrat) ausgeübt. Der Bundesrat besteht aus 7 Mitgliedern, die aus den 4 größten Fraktionen des Parlaments stammen. Die Regierung wird alle 4 Jahre von der Bundesversammlung gewählt.

Das Landesgebiet ist administrativ in 26 Kantone aufgeteilt:
Zürich, Bern, Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Zug, Fribourg, Solothurn, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Schaffhausen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, St. Gallen, Graubünden, Aargau, Thurgau, Tessin, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf, Jura.
Die Kantone spielen im politischen System der Schweiz eine wichtige Rolle und besitzen ihre eigenen Exekutiv- und Legislativorgane. In einigen Bereichen (Schulwesen, Gerichtsbarkeit...) besitzen die Kantone Entscheidungsrecht.

Zu den wichtigsten Parteien, die im Parlament vertreten sind, zählen:

  • Schweizerische Volkspartei (SVP)
  • Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP)
  • Freisinnig-Demokratische Partei (FDP)
  • Christlichdemokratische Volkspartei (CVP)
  • Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP)

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