Schweiz: Wirtschaft

Die Schweiz zählt nach den Wirtschaftsdaten zu den hochentwickelten Industrieländern Europas. Mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei 52.879 US-$ pro Kopf liegt die Schweiz im oberen Drittel der europäischen Länder.
 
In der Wirtschaftsstruktur dominiert der Dienstleistungssektor mit über 64,5% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 72,4% der Erwerbstätigen. Danach folgt die Industrie mit 34% des Bruttoinlandsproduktes und 23,8% der Erwerbstätigen. 1,5% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 3,7% der Erwerbstätigen entfallen auf die Landwirtschaft. Die Arbeitslosenquote liegt bei ca. 3,3%. Das Wirtschaftswachstum beträgt 2,7%. Die Landeswährung ist der Schweizer Franken = 100 Rappen.
 
Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen gehören die Uhrenindustrie, der Maschinenbau und die Textilindustrie. Die Wirtschaft der Schweiz ist auf die Produktion hochqualitativer Erzeugnisse spezialisiert, die überwiegend für den Export bestimmt sind. Außerdem ist die Schweiz eines der wichtigsten Weltfinanzzentren. Zu einem wachsenden Wirtschaftszweig zählt der Tourismus. Begünstigt durch die zentrale Lage in Westeuropa ist die Schweiz ein bedeutender Knotenpunkt für viele Transitreisende. Im Sommer wie im Winter sind die Alpen und die zahlreichen Seen beliebte Urlaubsziele. Auch ist der Städtetourismus dank der ausgezeichneten Infrastruktur und der vielen Sehenswürdigkeiten gut entwickelt.