Slowenien: Geographie

Slowenien in Südeuropa im Südwesten der Balkanhalbinsel. Sie grenzt an Österreich, Ungarn, Kroatien und Italien. Im Südosten hat Slowenien mit ca. 47 Kilometern einen Zugang zum Mittelmeer.
 
Das Relief ist gebirgig. Im Nordwesten erstrecken sich die Alpen mit Julischen Alpen, Karawanken und Steiner Alpen. Den südlichen Teil des Landes nimmt das Dinarische Gebirge ein. Hier gibt es auch das ausgedehnte Karst-Plateau mit malerischen Felsformationen und zahlreichen Höhlen, wie zum Beispiel eine der größten Höhlen in Europa, die Höhle von Postojna. Im Nordosten befindet sich die Pannonische Tiefebene und im Westen sind flache Mediterrane Landschaften. Die höchste Erhebung des Landes ist der Berg Triglav mit 2864 Metern in den Julischen Alpen.
Die wichtigsten Flüsse Sloweniens sind Save, Soča und Drau. Obwohl sie bedeutende Mengen Wasser transportieren, sind sie nicht schiffbar, können jedoch zur Gewinnung der Energie genutzt werden. Der größte See in Slowenien ist der Wocheiner See mit 3,18 Quadratkilometern.
 
Das Klima Sloweniens ist mäßig kontinental mit milden Wintern und warmen Sommern. Die mittleren Januartemperaturen liegen bei -2°C und im Juli weisen sie Werte von 20°C auf. Die Niederschlagsmenge beträgt 1000-1500 mm pro Jahr, die sich regelmäßig über das Jahr verteilt. An der Küste herrscht ein subtropisches Mittelmeerklima mit feuchtmilden Wintern und heißen Sommern.
 
Die Vegetation in Slowenien ist sehr vielfältig. Ca. 54% des Staatsgebiets ist bewaldet. Es handelt sich überwiegend um Mischwälder mit Eichen, Buchen, Ahorn, Pinien und Tannen. Die Tierwelt ist vor allem durch Braunbären, Wölfe und Füchse vertreten.