Slowenien: Wirtschaft

Slowenien zählt nach den Wirtschaftsdaten zu den gut entwickelten Industrieländern Europas. Mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei 11.709 € liegt Slowenien im Mittelfeld der europäischen Länder.

In der Wirtschaftsstruktur dominiert der Dienstleistungssektor mit 61% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 75% der Erwerbstätigen. Danach folgt die Industrie mit 37% des Bruttoinlandsproduktes und 22,6% der Erwerbstätigen. 3% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 2,4% der Erwerbstätigen entfallen auf die Landwirtschaft. Die Arbeitslosenquote liegt bei ca. 6,3%. Das Wirtschaftswachstum beträgt 3,9%. Slowenien gehört zur Eurozone.

Die wirtschaftliche Entwicklung Sloweniens litt Ende des 20. Jahrhunderts unter den Folgen des Krieges und unter der Umstrukturierung von Plan- zu Marktwirtschaft. In letzter Zeit jedoch verzeichnet das Land wieder spürbare wirtschaftliche Erfolge und weist heute eine ausgewogene Wirtschaftsstruktur auf.

Zu den führenden Branchen zählen:

  • Nahrungsmittelindustrie,
  • Elektronikindustrie,
  • Metallverarbeitung,
  • Maschinenbau und
  • chemische Industrie.

Seit dem Jahr 2000 wächst auch die Tourismusbranche, begünstigt durch ein gut ausgebautes Verkehrssystem und einer breit angelegten Infrastruktur. Beeindruckende Naturschönheiten, wie der Nationalpark in den Julischen Alpen, die Höhlen von Postojna oder Skocjan, schöne Strände an der Adriaküste, sowie bemerkenswerte Kulturdenkmäler aus dem Mittelalter ziehen zunehmend Besucher an. Besonders reizvoll ist auch der Städtetourismus in Ljubljana, Maribor, Koper und Piran.