Spanien: Gesellschaft

Mit 43 Mio. Einwohnern weist Spanien eine Bevölkerungsdichte von 88 Einwohnern pro Quadratkilometer auf, die jedoch ungleichmäßig auf dem Staatsgebiet verteilt ist. Zu den am dichtesten besiedelten Regionen zählen die Küsten und der Großraum Madrid, während die Bevölkerungsdichte im Landesinneren durchschnittlich nur 30 Einwohner pro Quadratkilometer erreicht.

Der überwiegende Teil der Bevölkerung (76%) lebt in Städten. Die größten Städte Spaniens sind Madrid (3.155 Tsd. Einw.), Barcelona (1.593 Tsd. Einw.), Valencia (797 Tsd. Einw.), Sevilla (704 Tsd. Einw.), Zaragoza (647 Tsd. Einw.), Málaga (558 Tsd. Einw.), Murcia (410 Tsd. Einw.).

Spanien zeigt ein Bevölkerungswachstum von 1,6% auf. Die Geburtenrate liegt bei 9,26‰ und die Sterberate bei niedrigen 4,92‰. Den Hauptanteil am Bevölkerungswachstum haben die Immigranten, die überwiegend aus Lateinamerika, Osteuropa und Nordafrika stammen. Die Lebenserwartung bei den Frauen beträgt 83,8 Jahre und bei den Männern 77,2 Jahre. Insgesamt überwiegen knapp die Frauen in der Bevölkerungsstruktur (50,62%).

Laut der Verfassung ist Spanien ein Vielvölkerstaat. Hier leben verschiedene ethnische Gruppen: Kastilier, Katalanen, Andalusier, Basken, Valencianer, Galicier..., die zum Teil ihre eigene gesetzlich verankerte Sprache haben. Die offizielle Sprache auf dem spanischen Gebiet ist jedoch Spanisch.

Es überwiegt die ist römisch-katholisch Religion (94%). Daneben gibt es noch Muslime, Juden und Protestanten.