Spanien: Wirtschaft

Spanien zählt nach den Wirtschaftsdaten zu den hochentwickelten Industrieländern Europas. Mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei 20.900 € liegt Spanien im oberen Drittel der europäischen Länder.
 
In der Wirtschaftsstruktur dominiert der Dienstleistungssektor mit über 67% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 64,4% der Erwerbstätigen. Danach folgt die Industrie mit 29% des Bruttoinlandsproduktes und 29,9% der Erwerbstätigen. 3% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 5,7% der Erwerbstätigen entfallen auf die Landwirtschaft. Die Arbeitslosenquote liegt bei ca. 9,2%. Das Wirtschaftswachstum liegt in den letzten Jahren stabil bei über 3%.
 
Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen gehören:

  • die Nahrungsmittelindustrie,
  • der Maschinenbau und
  • die Tourismusbranche.

Nach Frankreich ist Spanien das am meisten besuchte Land Europas. Zu den beliebtesten Reisezielen zählen Katalonien, die Balearen, Andalusien und Valencia.
 
Eine Besonderheit der spanischen Wirtschaft ist die vorherrschende Ungleichheit in den einzelnen Regionen. Auf Madrid, Katalonien und Valencia entfällt fast die Hälfte des Bruttoinlandsproduktes des Landes.