Türkei

Die Türkei liegt zum größten Teil in Asien, nur das Gebiet Thrakien mit 23.623 Quadratkilometern befindet sich in Europa. Sie grenzt an Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Iran, Irak, Syrien, Griechenland und Bulgarien. Die Türkei hat Zugang im Norden zum Schwarzen Meer, im Westen zum Ägäischen Meer und im Süden zum Mittelmeer. Zwischen Ägäis und Schwarzem Meer liegt das Marmarameer, das über Bosporus und Dardanellen eine wirtschaftlich und strategisch wichtige Seeverbindung darstellt.
 
Das Relief ist gebirgig. Den zentralen Teil der Türkei nimmt das Anatolische Hochland ein, das im Norden durch das Pontische Gebirge und im Süden durch das Taurus-Gebirge eingeschlossen wird. Der höchste Berg ist mit 5137 Metern der Große Ararat im Armenischen Hochland im Osten des Landes. Der europäische Teil wird durch hügelige Landschaften geprägt. Die Ebenen nehmen einen relativ geringen Anteil am Landschaftsbild ein. Sie konzentrieren sich im Süden und im Westen des Landes.

Neben einzigartigen Naturschönheiten (Kalksinterterrassen von Pamukkale, Vulkanlandschaft Nemrut Dagi, Schlucht Yedisalkim usw.), besitzt die Türkei ein vielfältiges geschichtliches Erbe aus allen Epochen. Die griechischen Kolonisten hinterließen auf türkischem Gebiet zahlreiche Zeugnisse aus der Frühantike, wie z.B. den Artemis-Tempel oder das sagenumwobene Troja. Faszinierend ist die Kultanlage auf dem Nemrud Dag des Königreiches Kommagene, das römische und persische Kulturen in sich vereint. Eine bezaubernde Schönheit besitzen die frühchristlichen Höhlenkirchen von Kappadokien. Unbedingt sehenswert ist die türkische Großstadt Istanbul, die nach dem Untergang des römischen Imperiums die führende Rolle in der christlichen Welt für mehrere Jahrhunderte übernommen hat. Davon zeugt die Hauptkirche des byzantinischen Reiches, die Hagia Sophia. Aus der osmanischen Epoche stammt der Topkapı-Palast und der Ishak-Pascha-Palast.

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