Türkei: Wirtschaft

Die Türkei zählt nach den Wirtschaftsdaten zu den entwickelten Industrieländern. Mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei 8.723 US-$ liegt die Türkei im Mittelfeld der europäischen Länder.
 
In der Wirtschaftsstruktur dominiert der Dienstleistungssektor mit 65,7% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 50% der Erwerbstätigen. Danach folgt die Industrie mit 25,3% des Bruttoinlandsproduktes und 22,6% der Erwerbstätigen. 9,1% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 24,7% der Erwerbstätigen entfallen auf die Landwirtschaft. Die Arbeitslosenquote liegt bei ca. 10%. Das Wirtschaftswachstum beträgt -4,7%. Die Türkei gehört nicht zur Eurozone. Die Währung ist die Türkische Lira.
 
Die wirtschaftliche Entwicklung der Türkei litt zu Beginn des 21. Jahrhunderts unter einem enormen Staatsdefizit und einer beträchtlichen Inflation. In letzter Zeit jedoch verzeichnet das Land wieder spürbare wirtschaftliche Erfolge.
 
Zu den führenden Branchen zählen:

  • Textilindustrie,
  • Automobilindustrie,
  • Chemie,
  • Maschinenbau und
  • die Elektrobranche.

Der Tourismus entwickelte sich in den letzten Jahren ebenfalls zu einem starken Wirtschaftssektor mit über 26 Millionen ausländischen Besuchern pro Jahr. Die Türkei bietet ein reiches kulturelles und geschichtliches Erbe (Istanbul, Artemis-Tempel), sowie einzigartige Naturlandschaften (Ägäis- und Mittelmeer-Küste, Kappadokien, Pamukkale, Nemrut Dagi). Besonders reizvoll ist auch der Städtetourismus in Ankara, Istanbul, Izmir, Bodrum und Safranbolu.