Ungarn: Politik

Ungarn ist eine parlamentarische Republik mit demokratischer Regierungsform. Das politische Leben im Land regelt die Verfassung, die im Jahre 1949 in Kraft trat und 1989 und 1997 gründlich überarbeitet wurde.
 
Staatsoberhaupt ist der Präsident, der von der Nationalversammlung für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wird. Es ist nur eine Wiederwahl möglich. Er ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte und kann den Ausnahmezustand ausrufen.
 
Die Gesetzgebung liegt bei dem Einkammer-Parlament (Orszaggyüles), das sich aus 386 Mitgliedern zusammensetzt. Das Parlament wird alle 4 Jahre gewählt.
 
Das oberste Organ der Exekutive ist die Regierung mit dem Ministerpräsidenten an ihrer Spitze.
 
Administrativ gesehen ist Ungarn in 7 Regionen aufgeteilt:

  • Mitteltransdanubien
  • Mittelungarn
  • Nördliche Große Tiefebene
  • Nordungarn
  • Südliche Große Tiefebene
  • Südtransdanubien
  • Westtransdanubien

Die Regionen ihrerseits sind in 19 Komitate und die Hauptstadt Budapest gegliedert.

Zu den wichtigsten Parteien, die im Parlament vertreten sind, zählen:

  • Ungarische Sozialistische Partei (MSZP)
  • Ungarischer Bürgerbund (FIDESZ)
  • Bund Freier Demokraten (SZDSZ)
  • Ungarisches Demokratisches Forum (MDF)
  • Christlich-Demokratische Volkspartei (KDNP)

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