Vatikan: Politik

Die Staatsform der Vatikanstadt ist eine theokratische Monarchie, die durch den Heiligen Stuhl regiert wird. Die Legislative, Exekutive und Judikative liegen bei dem Papst, der als Staatsoberhaupt durch die Kardinäle auf Lebenszeit gewählt wird.
 
Das politische Leben wird durch die Apostolische Verfassung von 1968 geregelt, die dem Papst ein Regierungsorgan (Päpstliche Kommission für den Staat der Vatikanstadt) zuspricht. Die Päpstliche Kommission besteht aus 7 Kardinälen, die neben dem Papst auch Gesetze in seinem Namen erlässt und veröffentlicht. Der Präsident der Kommission übt die Exekutive der Vatikanstadt mit Hilfe des Generalsekretärs aus. Ihm unterstehen die Direktionen des Governatorates, die für Fragen der Justiz, Polizei, Finanzen, Wirtschaft usw. verantwortlich sind.

Nach internationalem Recht besitzt die Vatikanstadt keine eigene Souveränität, sondern fungiert als Sitz des Heiligen Stuhles. Der Heilige Stuhl (und nicht die Vatikanstadt) ist ein Mitglied mehrerer internationaler Institutionen, wie z.B. UNO, UNESCO u.a.

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