Vegetation

Die Vegetation in Europa wird außer durch klimatische Faktoren und Bodenbeschaffenheit in den meisten Gebieten durch menschliche Eingriffe stark beeinflusst. Nur in den arktischen Regionen konnte sich die Natur unberührt entfalten. In diesem Teil Europas ist die Vegetation auf Grund des kurzen Sommers nur karg: lediglich Moose, Gräser und niederwüchsige Sträucher können in den endlosen Gebieten der Kältewüste wachsen. Weiter südlich (Island, Skandinavien und nördlicher Ural) zeigt sich eine Mischung aus Tundra, Mooren und kleinwüchsigen Wäldern, die im Westen vor allem aus Kiefern und Birken und im Osten aus Tannen bestehen. In Sibirien überwiegt die baumreiche Vegetation – zuerst Fichten und Kiefern, dann südlicher auch Buchen und Eichen, die in feuchten Gebieten mit Moosen und Beerensträuchern beheimatet sind.
 
In den gemäßigten Zonen wie z.B. Deutschland, Frankreich, Österreich, Tschechien und der Slowakei dominieren Laub- und Mischwälder, die in Südeuropa (Portugal, Griechenland, Spanien...) in eine Hartlaubvegetation übergehen. Im Mittelmeerraum wurden die Wälder in den Tieflagen durch menschliche Einwirkung fast vollständig ausgerottet. In den Gebirgen ist die Vegetation besser erhalten geblieben und hier findet man immergrüne Bäume und Sträucher (Steineiche, Kiefern, Lorbeer…).

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