Weißrussland: Geographie

Weißrussland liegt in Osteuropa und bildet Grenzen mit Russland, der Ukraine, Polen, Litauen und Lettland.

Das Relief ist überwiegend flach mit einer durchschnittlichen Höhe von 160 Meter. Über zwei Drittel der Landesfläche (207595 Quadratkilometer) sind Wälder, die den größten Reichtum des Landes darstellen. Die weißrussischen Wälder bestehen überwiegend aus Nadelbäumen (Tanne, Kiefer). Zwischen den waldreichen Gebieten befinden sich breite Weiden und ausgedehnte Felder. Von Westen nach Osten verläuft der Weißrussische Höhenrücken, der aus einzelnen Erhebungen besteht, worunter die Dsjarschynskaja Hara (345 Meter) die höchste ist. Im Süden liegen die flachen Sumpfgebiete der Polesischen Landschaft, die mit 90000 Quadratkilometer das größte Sumpfgebiet Europas darstellen.
 
Mehr als 20000 Flüsse und Bäche durchziehen Weißrussland und schaffen günstige Bedingungen für die Landwirtschaft: Dnepr, Pripjat, Dwina und Neman. Ungefähr 40% der Flüsse münden in die Ostsee, 60% gehören zum Schwarzmeerbecken. Ca. 11000 Binnenseen liegen in Weißrussland, der größte davon ist der Narotsch-See mit 79,2 Quadratkilometer Fläche.
 
Das Klima ist gemäßigt kontinental mit durchschnittlichen Januartemperaturen um 4,2°C. Die durchschnittliche Julitemperatur beträgt ca. 16,2°C. Jährlich fallen 500-700 mm Niederschläge.