Zypern: Wirtschaft

Zypern blieb lange Zeit ein Agrarland, wobei das Land in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts wichtige Erfolge in der Entwicklung der Industrie und des Dienstleistungssektors verzeichnen konnte. Mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei 17.900 € liegt Zypern im Mittelfeld der europäischen Länder.
 
In der Wirtschaftsstruktur dominiert der Dienstleistungssektor mit über 76% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 71,7% der Erwerbstätigen. Danach folgt die Industrie mit 20% des Bruttoinlandsproduktes und 23,5% der Erwerbstätigen. 4% des nationalen Bruttoinlandsproduktes und 5% der Erwerbstätigen entfallen auf die Landwirtschaft. Die Arbeitslosenquote liegt bei ca. 5,3%. Das Wirtschaftswachstum beträgt 3,8%. Zypern gehört zur Eurozone.
 
Zu den führenden Branchen zählen:

  • Finanzen,
  • Textilindustrie,
  • Nahrungsmittelerzeugung
  • Bauwesen.

Zypern ist reich an Bodenschätzen. Seit der Frühgeschichte wurde hier Kupfer abgebaut. Seit 1980 wächst auch die Tourismusbranche. Auf Grund der militärischen Präsenz in Nordzypern weitete sich der Tourismus überwiegend im Südteil des Landes aus und entwickelte sich zu der wichtigsten Einnahmequelle. Reiche Naturlandschaften, wie das Troodos-Gebirge und das Naturschutzgebiet Akamas, sonnige Strände in Agia Napa und Protaras, sowie bemerkenswerte Kulturdenkmäler aus der Frühgeschichte, der Antike und dem Mittelalter ziehen zunehmend Besucher an. Besonders reizvoll ist auch der Städtetourismus in Nikosia, Larnaka, Limassol und Paphos.

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